Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 25 - 20.12.2016

Tarif- und Besoldungsgruppe der Länder 2017

Beschäftigte im öffentlichen Dienst fordern Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie der Bezahlung

Rund 300 Beschäftigte und BeamtInnen des Landes Bremen machten sich am Freitag, 16.12.2016, bei einer aktiven Mittagspause zum Auftakt der Tarif- und Besoldungsrunde 2017 gemeinsam für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie der Bezahlung im Öffentlichen Dienst stark.

Der Weihnachtsmann (Burckhardt Radtke, ver.di), überreichte Henning Lühr, Staatsrat für Finanzen, vor dem Haus des Reichs einen vertrockneten Tannenbaum. Dieser steht symbolisch für die Forderung, die Jahressonderzahlungen wieder einzuführen, welche Bremen vor einigen Jahren abgeschafft hat.

Als Engel verkleidete Bedienstete unterschiedlicher Tätigkeitsbereiche und Dienststellen verdeutlichten ihre Forderungen für die anstehende Tarif- und Besoldungsrunde. Sie forderten die Senatorin für Finanzen, Karoline Linnert, auf, ihre jeweiligen Bereiche besser auszustatten und aktuelle Problemlagen ernst zu nehmen. Die insgesamt 15 „Engel“ verdeutlichten dabei, dass es Ihnen um Wertschätzung der geleisteten Arbeit, adäquate Personal­ausstattung und faire Entlohnung gehe.

Gute öffentliche Dienstleistungen seien von zentraler Bedeutung, aber nicht zum Nulltarif zu haben. Darin waren sich VertreterInnen von ver.di, GEW und GdP einig. Das Tarifergebnis müsse zeit- und inhaltsgleich auf die LandesbeamtInnen übertragen werden.

Zum Hintergrund: Am 18. Januar startet in Berlin die bundesweite Tarif- und Besoldungsrunde 2017 für Tarifbeschäftigte in den Ländern (ohne Hessen). Das Ergebnis soll – so die Forderung der Gewerkschaften – anschließend auf BeamtInnen und VersorgungsempfängerInnen in den Ländern sowie Kommunen übertragen werden. Die Gewerkschaften fordern Einkommenszuwächse in einem Gesamtvolumen von sechs Prozent.


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