Deutscher Gewerkschaftsbund

02.02.2024

Kranzniederlegung zum Gedenken der Verteidiger der Bremer Räterepublik

Gedenken der Bremer Räterepublik

Bild: Barth/Staatsarchiv Bremen; Bearbeitung DGB

 

Am Sonntag, 04.02.2024, dem Jahrestag der Zerschlagung der Bremer Räterepublik, gedenken DGB und das Bündnis zum Gedenken der Verteidiger der Bremer Räterepublik auf dem Waller Friedhof am Ehrenmal für die bei der Verteidigung der Bremer Räterepublik Gefallenen.

Die Kranzniederlegung findet um 11:00 Uhr statt. Anschließend sprechen

Ulrich Stuwe von der VVN/BdA und

Ernesto Harder, Vorsitzender des DGB Bremen.

Kulturell umrahmt wird die Gedenkveranstaltung durch Arbeiter- und Friedenslieder durch den Buchtstraßenchor, Das rote Krokodil und Gedichte.

Moderiert von Gerd-Rolf Rosenberger.

 

Der Hintergrund:

Der Kieler Matrosenaufstand, der im November 1918 die Deutsche Revolution einleitete, bildete auch in Bremen den Auslöser für den Sturz der alten Ordnung. Am 14. November 1918 verkündete Alfred Henke (USPD), dass sich ein Arbeiter- und Soldatenrat gebildet hatte, der die Regierung der Stadt übernahm. Noch während in Berlin der Revolution gewaltsam begegnet wurde, rief der Arbeiter- und Soldatenrat in Bremen am 10. Januar 1919 die Sozialistische Republik Bremen aus. Im Auftrag der Berliner Regierung unter Friedrich Ebert kam es auch in Bremen zu einer blutigen Niederschlagung am 4. Februar 1919. 29 Verteidiger der Republik waren gefallen. Der DGB gedenkt der Niederschlagung der Bremer Räterepublik mit einer Kranzniederlegung, um deutlich zu machen, dass Demokratie, Freiheit und Frieden nicht selbstverständlich sind. Sie müssen immer wieder erstritten werden.

 

Zu einem gemeinsamen Gang zum Denkmal können Sie sich gerne schon um 10:45 auf dem Parkplatz des Waller Friedhofs einfinden (Waller Friedhofsstraße / Haltestelle Waller Friedhof).

 


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