Deutscher Gewerkschaftsbund

16.04.2019

DGB zur Bürgerschaftswahl

Wir Gewerkschafter*innen im DGB treten ein für eine solidarische und multikulturelle Gesellschaft, in der gleichberechtigtes und friedvolles Miteinander sowie respektvoller Umgang im Mittelpunkt stehen.
Wir sind die Fachleute, wenn es um die Gestaltung von Arbeits- und Lebensbedingungen geht. Wir gestalten Arbeit neu – im Sinne gerechter Löhne für ein Leben in Würde, für mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit und für eine Erweiterung der Mitbestimmung als zentraler Baustein einer gelebten Demokratie.
Wir zeigen Verantwortungsbewusstsein gegenüber nachfolgenden Generationen und machen uns stark für Investitionen in Bildung, für Umweltschutz sowie für einen handlungsfähigen Sozialstaat, der die Menschen unterstützt.
Engagierte Arbeitnehmervertreter*innen aus Gewerkschaften und Betrieben kandidieren am 26. Mai für die Bremische Bürgerschaft. Sie teilen und vertreten die Werte des DGB.

Für sie alle ist klar: Unsere Demokratie muss gegenüber nationalistischen, rechtspopulistischen und rechtsradikalen
Parteien verteidigt werden! Diese Parteien versehen gewerkschaftliche Kernthemen, wie soziale Sicherheit oder Mindestlohn, mit Antworten, die den Werten und dem Handeln der DGB-Gewerkschaften diametral entgegenstehen.
Statt solidarischem Handeln folgen sie dem Grundsatz der Ausgrenzung. AfD, BIW & Co. entwerfen lediglich Bedrohungsszenarien, machen jedoch keine Angebote zur Lösung von Problemen. Damit treiben sie einen Keil in unsere Gesellschaft.
Die für die Bürgerschaft kandidierenden Arbeitnehmervertreter*innen wollen dem etwas entgegensetzen, durch Aufklärung und durch politisches Handeln.
Gewerkschaften leben jeden Tag ganz selbstverständlich Demokratie, schließlich beruht jeder Tarifvertrag auf einem ausgehandelten Kompromiss. Und dieser gilt nicht nur für einzelne, sondern für alle Beschäftigten.


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