Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 001 - 19.02.2013

Öffentlicher Dienst streikt am 20. Februar in Bremen

Öffentlicher Dienst streikt am 20. Februar in Bremen

In der Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst  rufen die Gewerkschaften ver.di, GEW und GdP gemeinsam am Mittwoch, den 20. Februar zum Warnstreik und zu Aktionen auf. ver.di-Mitglieder aus Richtung Stade, Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde, Cuxhaven und Nienburg werden mit ihren KollegInnen aus Bremen und den KollegInnen von der Gewerkschaft GEW und GdP am 20.02. in Bremen ihre Forderungen deutlich machen.

 

Die Forderungen sind bekannt:

Ø      Erhöhung der Entgelte um 6,5 % mit einer sozialen Komponente

Ø      100€ mehr Vergütung für Auszubildende und PraktikantInnen

Ø      Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte

Ø      verbindliche Übernahme nach der Ausbildung

Ø      keine Verschlechterung des Erholungsurlaubs

Ø      Einschränkung befristeter Verträge

Horst Göbel, GdP: „ Unsere Tarifbeschäftigten im Polizeipräsidium und Stadtamt wollen gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen von ver.di und GEW deutlich ein Zeichen in Richtung Arbeitgeber aussenden.“

Kornelia Knieper, ver.di: „ Es geht nicht nur um die Forderung von 6,5% mehr mit einer deutlichen sozialen Komponente. Es geht um eine deutliche bessere Absicherung der Auszubildenden, verbindlich Übernahme nach der Ausbildung und den Erhalt von 30 Tagen Urlaub für alle. Die Befristung von Arbeitsverträgen im Hochschul- und Forschungsbereich als auch in Krankenhäusern und Öffentlichen Dienst hat ein Ausmaß erreicht, welches den Beschäftigten nicht mehr zuzumuten ist. Hier fordern wir eine deutliche Einschränkung.“

Dazu Christian Gloede, GEW:  „Für die GEW geht es neben einer deutlichen Entgelterhöhung um  die Tarifierung der Eingruppierung angestellter Lehrkräfte. 200.000 Lehrkräfte werden bundesweit ohne Verhandlungen nach Gutsherrenart bezahlt. Dieser vordemokratische Zustand muss ein Ende haben! Aufgerufen sind auch pädagogische MitarbeiterInnen an Schulen. Verbeamtete Kolleginnen und Kollegen sind zur Solidarität aufgerufen und sollten sich keinesfalls zu Streikbrechertätigkeiten einsetzen lassen.“

 

Der Ablauf am 20.02.2013: Die Streikenden sammeln sich ab 10:00 im Bremer Gewerkschaftshaus. Der Demonstration ab 11:00 folgt eine Kundgebung um 12:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Anschließend werden die Streikenden und aktiv beteiligten Beamtinnen und Beamten der Senatorin für Finanzen ihre Beamtenforderungen übergeben. Sie fordern zusätzlich eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfänger der Länder und de Kommunen.

Für die Gewerkschaften GEW, ver.di und GdP gilt der 20.Februar als Auftakt.  Weitere Warnstreiks und Aktionen sind im Vorfeld zur nächsten Verhandlungsrunde am 07. und 8. März geplant.

 

Für Rückfragen:

ver.di:   Kornelia Knieper 0160 7420184

GEW : Christian Gloede 0174 9790755

GdP:  Horst Göbel 0160 4340307


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