Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 27 - 11.12.2023

Nach Tarifeinigung der Länder: DGB fordert Eins-zu-Eins-Übernahme des Ergebnisses für das Land Bremen auch für auf Beamt*innen und Versorgungsempfänger*innen

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DGB via canva.com/Aimagenarium

Nach Tarifeinigung der Länder: DGB fordert Eins-zu-Eins-Übernahme des Ergebnisses für das Land Bremen auch für auf Beamt*innen und Versorgungsempfänger*innen

11.12.2023

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Bremen fordert ein Bekenntnis des Finanzsenators Björn Fecker und von Bürgermeister Andreas Bovenschulte, den am Wochenende erzielten Tarifabschluss für die Beschäftigten der Länder für Bremen eins zu eins zu übernehmen und insbesondere auch auf die Landesbeamt*innen sowie die Versorgungsempfänger*innen zu übertragen. Die anderen nördlichen Bundesländer haben diese Zusage bereits gemacht. Um Detailfragen der zukünftigen Besoldung zu klären, bietet der gewerkschaftliche Dachverband konstruktive Gespräche an.

Der Vorsitzende des DGB Bremen, Ernesto Harder, erklärt: „Nach der Tarifrunde ist vor der Besoldungsrunde“. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und die Tarifgemeinschaft der Länder hätten sich auf ein gutes Ergebnis geeignet. „Nachdem es schon eindeutige Signale aus Hamburg, Hannover und Kiel gibt, freuen wir uns, dass auch für Bremen die Übernahme des Abschlusses durch den Senat angekündigt wird. Schließlich ist auch das im Koalitionsvertrag der rot-grün-roten Koalition beschlossen. Als Dienstherr muss Bremen auch das Prinzip „Besoldung folgt Tarif“ zeit- und wirkungsgleich für seine Beamt*innen sowie seine Versorgungsempfänger*innen übertragen. Nun sollte die Bremer Bürgerschaft so schnell wie möglich einen entsprechenden Beschluss fassen, damit die erste Einmalzahlung für Dezember 2023 möglichst bald ausgeschüttet werden kann,“ fordert Harder.

Hintergrund:

Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von 25 Monaten und sieht zum Inflationsausgleich eine Einmalzahlung in Höhe von 1.800 Euro zum 1.12.2023 sowie Monatszahlungen in Höhe von 120 Euro von Januar bis Oktober 2024 vor. Die Tabellenentgelte werden zum 1.11.2024 um einen Festbetrag in Höhe von 200 Euro erhöht sowie um 5,5 Prozent zum 1.2.2025. Der Tarifabschluss steht unter dem Vorbehalt einer Mitgliederbefragung bei ver.di.

 


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