Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 12 - 01.05.2024

4000 Menschen beim 1. Mai 2024 in der Stadt Bremen

1. Mai

DGB

4000 Menschen haben sich heute an der Demonstration und Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Bremen zum Tag der Arbeit unter dem Motto „Mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Sicherheit“ beteiligt. Der Vorsitzende der IG BAU, Robert Feiger, sowie der Vorsitzende des DGB Bremen, Ernesto Harder, sprachen dieses Jahr vor 4000 Menschen auf dem Domshof über gewerkschaftliche Forderungen zum 1. Mai. Die Vorabendveranstaltung „Musik gegen Rechts“, die vom DGB in Bremen mit organisiert worden ist, erreichte 1500 Menschen. In Bremerhaven kamen 1200 Menschen zur Kundgebung.

Robert Feiger sprach unter anderem über die aktuellen Arbeitskämpfe in der Tarifrunde 2024: „‘Mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Sicherheit‘ ist das diesjährige Motto. Und wie erreichen wir das?“, hat der Bundesvorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Robert Feiger auf dem Bremer Domshof am 1. Mai rhetorisch gefragt. „Natürlich mit starken Tarifabschlüssen! So setzen wir für die Arbeitnehmer*innen ein wichtiges Zeichen gegen Verunsicherung und für mehr Sicherheit in der Lebensplanung. Tarifverträge fördern Gleichbehandlung und Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern, zwischen Ost und West, zwischen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte.“

Weitere Reden kamen von Michael Ciwinski (DGB Jugend) und von Eliza Vladimirova und Mariana Cata von der Beratungsstelle für mobile Beschäftigte und Opfer von Arbeitsausbeutung im Land Bremen (MoBA).

Ernesto Harder ergänzte: „Das letzte Jahr war ein gutes Jahr für die Gewerkschaften. Die schwierige politische und wirtschaftliche Situation hat die Gewerkschaften noch enger zusammenstehen lassen. Das gibt uns Kraft und Zuversicht, die kommenden Herausforderungen, wie z. B. die sozial-ökologische Transformation, erfolgreich im Interesse der Beschäftigten zu meistern. Zudem haben die aktuellen Tarifbewegungen mit ihren Streiks viele Beschäftigte zu neuen Gewerkschaftsmitgliedern werden lassen. Wir alle feiern nun heute den Tag der Arbeit und sind lauter und bunter denn je.“


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