Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 003 - 11.03.2013

DGB fordert Übertragung des Tarifergebnisses für Landesbeschäftigte auf Beamtinnen und Beamte.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßt die erzielte Einigung der Tarifpartner in der dritten Verhandlungsrunde in Potsdam. Die DGB Regionsvorsitzende Annette Düring sagte: "Den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes ist es gelungen, für die Beschäftigten der Länder eine deutliche Einkommensverbesserung durchzusetzen.“ Sie fordert die bremische Landesregierung auf, das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auch auf die bremischen Landes- und Kommunalbeamtinnen und -beamten, Versorgungsempfängerinnen und –empfänder und Anwärterinnen und Anwärter in Bremen zu übertragen.

Annette Düring wies darauf hin, dass Beamtinnen und Beamte rund 10 Prozent hinter der allgemeinen Lohnentwicklung in Westdeutschland zurückliegen: "Die bremischen Beamtinnen und Beamte haben deutlichen Nachholbedarf. Wir erwarten vom Land zügig Gespräche mit dem DGB als Spitzenorganisation des Öffentlichen Dienstes zu führen." Darüber hinaus fordert der DGB die Erhöhung der Zulage für „Dienst zu ungünstigen Zeiten“ für Polizei sowie die Ruhegehaltfähigkeit von Polizei- und Feuerwehrzulage. Außerdem hält der DGB seine Forderung nach der Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes aufrecht.


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