Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 10 - 30.04.2024
Prof. Dr. Achim Truger hält Festrede zum 70. Mahl der Arbeit

Transformation bewältigen – gemeinsam und schrittweise!

Labskaus

DGB/ribkhan via canva.com

Auch dieses Jahr luden die Gewerkschaften sowie Arbeit und Leben in Bremen wieder zum traditionellen Mahl der Arbeit ein. Dort kommen jährlich kurz vor dem 1. Mai Gewerkschafter*innen und Gäste aus der Politik zusammen. Dieses Jahr hielt Prof. Dr. Achim Truger, Mitglied des Sachverständigenrates Wirtschaft, die Festrede. In seinem Vortrag ging er im wirtschaftshistorischen Kontext auf grundlegende Bedingungen für eine gelingende Transformation ein, und stellte die Schuldenbremse als aktuell wesentliches Hemmnis heraus.

„Erst recht nach der Zeitenwende braucht es massiv größere finanzpolitische Spielräume für Investitionen und nach Wirtschaftskrisen. Ohne grundlegende Reform der Schuldenbremse ist das nicht zu machen.“, so Achim Truger.

Ernesto Harder, der Vorsitzende des DGB in Bremen, ergänzte: „Wir wollen eine Transformation, die unser Land sozial, ökologisch und demokratisch zum Besseren verändern kann. Nur wenn wir sie gemeinsam gestalten, soziale Sicherheit vermitteln und Gerechtigkeit schaffen, wird das gelingen.

Dafür müssen wir Arbeitsplätze sichern und da wo Tätigkeiten wegfallen Menschen so qualifizieren, dass sie auch im Wandel neue Arbeit finden. Die Forderung nach Guter Arbeit ist für uns zentral, denn nur diese Arbeitsplätze sichern Menschen ein auskömmliches Leben. Das bedeutet Tarifbindung und Mitbestimmung von Betriebsräten und starke Gewerkschaften, die gute und faire Arbeitsbedingungen erhalten.“, so Ernesto Harder.


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