Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 4 - 31.01.2023

Ausbildungsunterstützungsfonds im Bremer Senat beschlossen - DGB begrüßt diesen Schritt für eine zukunftsfähige Ausbildung

Für eine gute wirtschaftliche Entwicklung braucht es vor allem eines: Gut ausgebildete Fachkräfte. Die duale Ausbildung ist weiterhin der beste Garant für starke Fachkräfte. Dennoch wird im Land Bremen zu wenig ausgebildet: auf 100 Bewerber*innen kommen nur 91,6 Ausbildungsplätze. Knapp 8000 junge Menschen befinden sich im Übergangssystem – und das, obwohl qualifizierter Nachwuchs händeringend gesucht wird.

Das Land Bremen hat sich heute auf den Weg gemacht, dieses Fachkräfteproblem mit einem gemeinsamen Fonds zu lösen, dem Ausbildungsunterstützungsfonds. Der DGB in Bremen begrüßt den heutigen Senatsbeschluss ausdrücklich, denn der Fonds war schon lange Forderung des DGB: „Wir sind einen wichtigen Schritt gegangen, um die duale Ausbildung langfristig abzusichern und weiterzuentwickeln. Damit setzt Bremen bundesweit Trends für die Ausbildung der Zukunft und sichert sie auch in der Mobilitäts-, Energie- und Technologiewende ab.“, sagt Ernesto Harder, Vorsitzender des DGB in Bremen.

„Das Land Bremen braucht mehr Ausbildung - wir müssen mehr Jugendliche bis zum Abschluss begleiten. Auch brauchen wir eine modernisierte, überbetriebliche Ausbildung. Das bedeutet, dass Fachkräfte ausgebildet werden, die klimaneutrale Produkte herstellen, CO²-reduzierende Sanierung ermöglichen und die digitale Verwaltung voranbringen. Dafür ist die solidarische Finanzierung durch alle Betriebe in einem Fonds entscheidend. Wir bieten den Unternehmensverbänden, der Handelskammer und der Handwerkskammer an, sich gemeinsam mit uns auf den Weg zu machen, die Pläne zum Ausbildungsfonds zu konkretisieren und umzusetzen.“, so Harder weiter. 


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