Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 6 - 19.04.2021

Zum Rücktritt von Claudia Bogedan

Mit Claudia Bogedan verlieren der DGB und seine Gewerkschaften eine wichtige Ansprechpartnerin im Senat. Von der frühkindlichen Bildung bis zur politischen Bildung: Die Senatorin für Kinder und Bildung hat jederzeit den Dialog mit uns gesucht und ist Themen proaktiv angegangen. Von Beginn an war es eine gute Zusammenarbeit – zwar haben wir um viele Positionen gerungen, doch der Dialog war immer konstruktiv und lösungsorientiert.

Jüngster Erfolg dieses gemeinsamen Ringens ist die angestoßene Reform der Erzieher*innenausbildung im Land Bremen: Hier wird die Qualität der Ausbildung auf hohem Niveau gesichert und noch attraktiver gemacht.

Als die Mittel des Digitalpakts Schule verteilt wurden, hat Bremen gut daran getan, auch an die Berufsschulen zu denken. Diese Vorarbeiten aus der ersten Legislaturperiode Claudia Bogedans haben in den vergangenen zwölf Monaten Früchte getragen. Bei allen Investitionsbedarfen konnten sich die Berufsschulen gut aufstellen für digital unterstützten Unterricht.

Den Bereich der allgemeinen Erwachsenbildung, insbesondere der Politischen Bildung, hat Senatorin Bogedan mit fachlicher Kompetenz und Weitsicht unterstützt. Dazu zählen auch die strukturellen Mittel im Bereich der Digitalisierung und die Aufstockung der Mittel nach dem Weiterbildungsgesetz.

Bogedan wechselt in die Geschäftsführung der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung und bleibt damit eine wichtige Gesprächspartnerin für den DGB. „Claudia Bogedan hat immer mit uns den Dialog gesucht und Lösungen gefunden, auch wenn sie nicht allen gepasst haben. Auch in ihrer zukünftigen Rolle freuen wir uns auf eine gute Zusammenarbeit mit ihr.“, so Annette Düring, Vorsitzende des DGB in Bremen.


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