Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 13 - 06.05.2020

8. Mai: 75. Jahrestag des Tags der Befreiung

Am diesjährigen 8. Mai jährt sich die Befreiung Europas vom Faschismus zum 75ten Mal. Es ist ein Tag zum Innehalten. Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Das ist für den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften auch heute noch eine zentrale Verpflichtung.

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist Frieden keine Selbstverständlichkeit, auch nicht in Europa. Die Unsicherheit nimmt zu, neue Bedrohungen sind entstanden. Ein Ende der weltweiten Abrüstung ist weiterhin nicht in Sicht. Durch eine zunehmende soziale Spaltung, die menschengemachte Klimakrise, eine anhaltende Zerstörung der Ernährungsgrundlagen und verschärfte Rohstoffkonflikte sorgen für weitere Unsicherheitsherde. Hinzu kommt, dass im Zuge der Corona-Pandemie autoritäre Strukturen verstetigt werden. Darüber hinaus versuchen Nationalisten, die Unsicherheit für ihre miese Propaganda zu nutzen.

Wer Frieden will, der muss für den Frieden kämpfen. Hierzu gehört auch, von weiteren Aufrüstungen abzusehen. Mehr Militär löst keines der Unsicherheitsprobleme, sondern schafft zusätzliche Unsicherheit. Für den DGB ist klar, dass eine Zivilisierung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Konflikte nötig ist, um weitere Eskalationen zu vermeiden. Deshalb unterstützt der DGB den Aufruf "Nein zur Sprache der Gewalt, Ja zu einer Kultur des Friedens", der am 8. Mai erscheint und vorab hier zu finden ist: https://www.dgb.de/themen/++co++2bcf2e52-8ec8-11ea-b872-525400e5a74a

 

Kranzniederlegung am 8. Mai

Die Deutsch-Russischen Friedenstage Bremen e. V. veranstalten am 8. Mai – unter Einhaltung der durch die Corona-Pandemie gebotenen Abstände – eine Kranzniederlegung zur Erinnerung und Mahnung auf dem Osterholzer Friedhof

Treffpunkt: 8. Mai 2020, 11 Uhr am Westeingang des Osterholzer Friedhofs an der Hermann-Koenen-Straße (Steinmetzenweg)

Programm: Kranzniederlegung auf dem Gräberfeld „Ausländische Kriegsopfer“, Ansprache von Hartmut Drewes (Deutsch-Russische Friedenstage Bremen), Gedichtlesung von Manni Laudenbach und Irene Baumann (deutsch/russisch)


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