Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 19 - 28.08.2020
Kundgebung zum Antikriegstag in Bremen 2020

Es ist fünf vor zwölf - in die Zukunft investieren statt aufrüsten!

Die Kundgebung zum Antikriegstag findet statt am Dienstag, den 1. September um 11.55 Uhr am Vorplatz des Denkmals der Altmannshöhe hinter der Kunsthalle.

Es sprechen: Markus Westermann, Bezirksgeschäftsführer von ver.di und Bürgermeister Andreas Bovenschulte.

Peter Lüchinger und Willy Schwarz begleiten künstlerisch den Antikriegstag. Barbara Heller vom Bremer Friedensforum moderiert die Kundgebung.

Zur Kundgebung ruft ein breites Bündnis auf. Zu den ErstunterzeichnerInnen zählen Bremer und Bremerinnen aus der Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kirche und Kultur.

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs rufen die Gewerkschaften des DGB am 1. September zum Antikriegstag auf, um an den Überfall des NS-Regimes auf Polen und den Opfern des Krieges und des Holocausts zu gedenken. Doch nicht nur aus historischer Verantwortung ist es wichtig, sich für Frieden und Abrüstung einzusetzen:

Die Covid-19 Pandemie stellt die Gesellschaft vor enorme Aufgaben, milliardenschwere Rettungspakete werden geschnürt. Besonders für einkommensschwache, ältere und vorerkrankte Menschen stellt Covid-19 eine zusätzliche Gefahr und Belastung dar. Das Armutsrisiko steigt. Gleichzeitig sind weltweit die Rüstungsausgaben der Staaten wieder so stark angestiegen, wie seit 1988 nicht mehr. Deutschland weist unter den 15 ausgabefreudigsten Ländern das höchste Wachstum für Militärausgaben im Vergleich zum Vorjahr auf.

Dazu DGB Geschäftsführerin Annette Düring: „Es ist irrsinnig in Zeiten einer Pandemie, einer drohenden Klimakatastrophe und wachsender sozialer Ungleichheit noch mehr Geld in Waffen und Rüstung zu stecken. Das Geld soll dahin wo es wirklich gebraucht wird: In das Gesundheits- und Pflegesystem, in die Schulen, in Projekte gegen den Klimawandel und in den sozialen Wohnungsbau!“

 

 

 


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