Deutscher Gewerkschaftsbund

12.01.2015

DGB geht auf die Pendler zu

Bundesweit verteilten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer von DGB und Gewerkschaften am 12.01.2015 an Berufspendlerinnen und -pendler wichtige Mindestlohn-Infos. In Bremen, Bremerhaven, Buxtehude, Cuxhaven, Osterholz-Scharmbeck, Rotenburg und Stade waren die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter an Bahnhöfen präsent und erreichten weit mehr als 1500 Pendlerinnen und Pendler in kürzester Zeit. Motto der Aktion: Arbeiten Sie nicht länger für `nen Appel und `n Ei‘. Verteilt wurden Tüten bestückt mit einer Mindestlohnbroschüre, Brillenputztüchern „für den Durchblick“, Apfel und Ei. Wir haben unsere Hotline bekannter gemacht, die seit Anfang des Monats geschaltet ist. Dort können alle Fragen rund um das Thema Mindestlohn vertraulich besprochen werden wie: Gilt der Mindestlohn auch für mich und was kann ich tun, wenn nicht gezahlt wird?

Die Hotline ersetzt keine Rechtsberatung, bietet aber eine erste Orientierung. Gewerkschaftsmitglieder erhalten rechtlichen Rat von ihrer zuständigen Gewerkschaft. Bestmöglichen Schutz vor Niedriglöhnen bieten weiterhin Tarifverträge. Sich gewerkschaftlich zu engagieren und zu organisieren zahlt sich aus.

Die Mindestlohn-Hotline des DGB ist bis zum 31.03.2015 erreichbar unter: 0391/4088003

Mehr Informationen zum Mindestlohn sind verfügbar unter: www.mindestlohn.de


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