Deutscher Gewerkschaftsbund

08.11.2023

Lichterkette gegen Hass und Rassismus in Osterholz-Scharmbeck

Im Anschluss an die jährliche Gedenkveranstaltung der Stadt für die Opfer der „Reichpogromnacht“ am Donnerstag, 9. November, auf dem Platz der ehemaligen jüdischen Synagoge in Osterholz-Scharmbeck findet auch in diesem Jahr wieder eine menschliche Lichterkette gegen Hass und Rassismus statt.

Bürgerinnen und Bürger stellen sich gegen 17 Uhr mit Kerzen in der Hand entlang der Bahnhofstraße auf und ziehen zum Marktplatz. Dort wird es eine Ansprache und musikalische Beiträge geben.

Veranstalter sind der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Kreisverband Osterholz, die Kirchengemeinde St. Willehadi und die Jusos. Unterstützer sind die Stolperstein-Initiative Kreis Osterholz und die SPD.

„Die 1938 von der NS-Regierung initiierten Pogrome gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger sind uns heute noch Anlass Zeichen für Respekt, Toleranz und gegen Antisemitismus und Rassismus zu setzen“, so der Kreisvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Mario Böschen. Er weist dabei auf aktuelle Tendenzen hin, die Schuld an Krisen denen zuzuschreiben, die als ‚fremd‘ empfunden werden. „Sündenböcke zu suchen war die Methode der Nazis“, so Böschen, „heute brauchen wir Lösungen, die die Menschenwürde, wie sie das Grundgesetz fordert, respektieren. Jeder Mensch ist gleich viel wert! Wenn wir das nicht konsequent beachten, steigt die Gefahr, dass sich Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung von Menschen wiederholt.“


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